BBS Rodalben

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Lebendige Schulpartnerschaft

Schüler der BBS Rodalben besuchen polnische Partnerschule

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Vom 21. bis zum 29. September verweilten 11 Schüler und Schülerinnen der BBS Rodalben eine Woche bei ihrer Partnerschule in Sucha Beskidzka, Südpolen. Zusammen mit ihren Lehrern ging es sehr früh am Morgen mit „Mein Flughafentransfer“ nach Frankfurt. Manche Schüler saßen das erste Mal im Flugzeug, als es mit Lufthansa nach Krakau ging. Dort wartete bereits die polnische Gruppe, die im Juni eine Woche als Gast in Rodalben war.

Gruppenfoto Zeitungsbericht Sept19

Die Jugendlichen freuten sich auf das Wiedersehen und verbrachten den Tag in der sehenswerten Stadt Krakau. Die Führung durch Krakau übernahm die polnische Deutschlehrerin Jola Mieso, die in der Vergangenheit häufig auch als Dolmetscherin bei offiziellen Besuchen der partnerschaftlich verbundenen Landkreise Südwestpfalz und Suski tätig war. Während die polnische Gruppe am Abend nach Hause fuhr, durften die deutschen Schüler noch einige Stunden den Flair der Altstadt genießen. Den nächsten Tag verbrachten die Projektschüler gemeinsam und erfuhren viele interessante Fakten der Geschichte Krakaus und Polens. Abends ging es dann nach Sucha Beskidzka. Mit der dortigen Schule verbindet die BBS Rodalben eine nunmehr neunjährige Schulpartnerschaft.

In den nächsten drei Tagen besuchten die Jugendlichen Sehenswürdigkeiten der Region dort. Der Nationalpark Babia Gora und das Ski- und Mountainbikegebiet bei Zawoja zeigten sich bei wunderschönem Wetter von ihrer besten Seite. Ein Grillabend mit folkloristischer Musik aus den Beskiden sorgte für tolle Stimmung. Den polnischen Schulalltag lernten die deutschen Schüler bei gemeinsamen Unterrichtsstunden kennen. Höhepunkt war der Besuch einer Ausbildungsklasse zur Friseurin. Besonders die männlichen Schüler hatten sehr viel Spaß beim Ondulieren von Übungspuppen. Daneben kam der ernste Teil des Projektes nicht zu kurz.

Die gemeinsame Vergangenheit sollte den Jugendlichen mit dem Film „Schindlers Liste“ ins Bewusstsein gebracht werden. Am nächsten Tag wurden dann bei einem zweiten Besuch in Krakau Originaldrehorte des weltbekannten Film besucht. Die anschließende Besichtigung von Schindlers Fabrik beeindruckte die jungen Menschen besonders. Am letzten Tag zeigten die Äußerungen der Jugendlichen, dass durch die Eindrücke der gemeinsamen Woche ein neues, positives Bild der Menschen beider Länder entstanden ist. Mit der Bitte, dieses Bild auch weiterzugeben, verabschiedete der polnische Direktor die deutschen Schüler.

Im nächsten Jahr feiern beide Schulen dann das zehnjährige Jubiläum ihrer erfolgreichen Partnerschaft. Solche Projekte können aber nur durch die engagierte Arbeit der beteiligten Lehrer und die langjährige finanzielle Unterstützung des Deutsch-Polnischen-Jugendwerkes und der Sparkasse Südwestpfalz am Leben erhalten werden. Zudem wurde mit der Sanddorf-Stiftung ein weiterer Sponsor gefunden. Das ermöglicht auch finanziell weniger betuchten Schüler an attraktiven, der Völkerverständigung dienenden Projekte teilzunehmen.